Erfahrungsbericht Can


Hallo,

ich möchte euch einen kurzen Einblick zu meiner Person,  meiner Ausbildung und meinem Ausbildungsbetrieb ermöglichen. Dazu stelle ich mich zunächst einmal persönlich vor.

 

Erfahrungsberichte Giesker & Laakmann

 

Mein Name ist Ugurcan Sakalli, kurz Can, ich bin 18 Jahre jung und komme ursprünglich aus der Türkei. Seit 12 Jahren lebe ich hier in Deutschland, habe die 10. Klasse mit der mittleren Reife erfolgreich abgeschlossen und entschied mich dann, eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer zu starten.

Dazu gekommen bin ich dadurch, dass ich sehr gerne unterwegs bin, die Freiheit auf den Straßen genießen möchte und mein eigener, selbstständiger Herr auf der Arbeit sein möchte.

Das Schulpraktikum wovon ich gleich noch berichten werde, hatte ebenfalls positive Auswirkungen auf meinen Wunschberuf.

Im 9. Schuljahr standen die Betriebspraktika an. Wir mussten uns einen Betrieb aussuchen, um in die Berufswelt einzutauchen. So konnte ich meine persönlichen Stärken und Schwächen herausfinden. Also habe ich mich entschieden bei einer Spedition zu bewerben und dort das Praktikum auszuüben. Ich kann nur sagen, ich bereue keine einzige Minute. Man sollte alle Erfahrungen die einem angeboten werden mitnehmen, das ist mein Tipp. So habe ich mein Interesse für LKW noch weiter geweckt und bin der Aufgabe mit Ehrgeiz begegnet.

Am 01.08.2015 habe ich die Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei einer „Tanker“-Spedition begonnen. Dort sind leider einige Dinge vorgefallen, womit ich nicht ganz einverstanden war. Ich informierte mich deshalb bei der IHK Nordrhein-Westfalen. Nach mehreren Telefonaten sind die IHK und ich zu dem Fazit gekommen, dass es am meisten Sinn macht den Ausbildungsbetrieb zu wechseln.
Da ich in der Berufsschule zufällig noch andere Kollegen hatte, die von der Spedition Giesker & Laakmann kamen, habe ich sie gefragt wie die Ausbildung dort strukturiert ist. Es hörte sich für mich perfekt an, da alle zufriedenstellend und begeistert über die Firma berichtet haben. Wie dem auch sei, gesagt, getan.

Ich habe bei der Personalleitung angerufen, einen Vorstellungstermin ausgemacht und alles hat prima geklappt.

 

Seit dem Betriebswechsel gehe ich nun gerne zur Arbeit, stehe morgens mit guter Laune auf, und das ist genau dass, was ich wollte.
Zu meinen Aufgaben gehörten am Anfang das Aushelfen in der LKW Waschstraße, in der Werkstatt, und auch Rangierarbeiten mit dem LKW. Oft durften wir mit Staplern und Ladekränen am LKW das Steuern üben. So haben wir uns auf unsere erste LKW-Fahrt vorbereitet.

In der Anfangszeit nach dem Führerscheinerwerb haben mich zwei Ausbilder betreut. Sie haben mir gezeigt, wie ich Baustellen und Lagertouren anzufahren habe, wie das Be- und Entladen der Ware abläuft und wie ich die allgemeine Verkehrssicherheit  gewährleisten kann. Außerdem haben Sie mich auf Situationen aufmerksam gemacht, mit denen ich als „Anfänger“ überfordert sein könnte und wie ich Hilfestellung erwarten kann.


Anschließend war die Aufregung groß, als ich endlich alleine losfahren durfte. Es war ein sehr spannender und aufregender Tag.
 

Aktuell bin ich als „Springer“ auf der Straße unterwegs. Das heißt, dass ich alle 1-3 Wochen ein anderes Fahrzeug zugewiesen bekomme. Das hat natürlich seine Vor und Nachteile, aber ich komme damit ganz gut aus. Ich fahre nur Planen-Auflieger, vom Werk zum Handel oder Endverbraucher. Die Baustellen sind die besonderen täglichen Herausforderungen. Häufig ist Millimeterarbeit gefragt, das macht die Arbeit bei Giesker & Laakmann aus.

Geschicklichkeit, Ehrgeiz und Motivation sind da gefragt, aufgeben? Ist nicht!